Die Kunst der Tarot-Deutung
Die Kunst der Tarot-Deutung

Gibt es eine „richtige“ oder „falsche“ Deutung einer Karte?

Die Kunst der Tarot-Deutung

Das Tarot ist eines der ältesten Werkzeuge zur Selbsterkenntnis, aber auch eines der am meisten missverstandenen. Viele Anfänger stellen sich die Frage: Gibt es eine richtige oder falsche Deutung einer Karte? Oder ist Tarot eine völlig intuitive Praxis ohne feste Regeln? In diesem Artikel erfährst du, welche Faktoren eine Tarot-Deutung beeinflussen, welche Methoden es gibt und wie du deine eigene Lesart verfeinern kannst

Die Grundlagen der Tarot-Interpretation

Bevor wir uns der Frage nach richtig oder falsch widmen, sollten wir die Grundprinzipien des Tarot-Systems verstehen. Jede Karte hat eine archetypische Bedeutung, die aus der Symbolik, der Numerologie und der astrologischen Zuordnung resultiert. Ein Beispiel: Die Hohepriesterin (II) steht für Intuition, Geheimnisse und verborgene Weisheit, während Der Turm (XVI) plötzliche Veränderungen und Umbrüche symbolisiert.

1. Die feste Bedeutung jeder Karte

Die meisten Tarot-Decks basieren auf festen Deutungsprinzipien. Beispielsweise folgt das Rider-Waite-Tarot einer bestimmten Symbolik, die von Arthur Edward Waite und Pamela Colman Smith entworfen wurde. In diesen Systemen haben Karten oft klare Bedeutungen:

  • Kelche 10: Glück, Erfüllung, familiäre Harmonie

  • Schwerter 3: Herzschmerz, Enttäuschung, Trennung

  • Der Magier (I): Manifestation, Schöpferkraft, Wille

2. Der Kontext verändert die Bedeutung

Eine einzelne Karte kann je nach Fragestellung, Nachbarkarten und Position im Legesystem eine andere Bedeutung annehmen. Beispiel:

  • Die Sonne (XIX) in der Position „Vergangenheit“ → Eine glückliche Kindheit oder vergangener Erfolg.

  • Die Sonne (XIX) in der Position „Hindernis“ → Zu viel Optimismus führt zu Naivität oder mangelnder Weitsicht.

Hier zeigt sich, dass es nicht nur eine einzige, objektiv „richtige“ Deutung gibt, sondern dass die Interpretation von vielen Faktoren abhängt.

Intuition vs. klassische Deutung: Ein Balanceakt

1. Die strukturierte, traditionelle Deutung

Dieser Ansatz basiert auf festen Regeln und Bedeutungen aus Tarot-Büchern, der Symbolik und der Astrologie. Wer Tarot historisch oder systematisch betrachtet, wird diese festgelegten Prinzipien bevorzugen.

Vorteil: Stabile und nachvollziehbare Interpretationen.

Nachteil: Weniger Spielraum für persönliche oder intuitive Einsichten.

2. Die intuitive Deutung

Hier steht das persönliche Gefühl im Mittelpunkt. Eine Karte wird aus dem Bauch heraus interpretiert, oft durch Assoziationen oder spontane Eingebungen.

Vorteil: Flexibilität und Individualität in der Lesung.

Nachteil: Ohne grundlegendes Wissen können Fehlinterpretationen entstehen.

Ein guter Tarot-Leser verbindet beide Methoden, indem er die klassische Symbolik nutzt, aber auch seine Intuition mit einfließen lässt.

Gibt es wirklich „falsche“ Deutungen?

Hier einige häufige Fehler, die zu einer falschen Interpretation führen können:

🔹 Vernachlässigung des Kontexts: Eine Karte allein hat keine absolute Bedeutung – sie muss immer im Verhältnis zur Frage und zu den anderen Karten gesehen werden.

🔹 Überinterpretation von Details: Manche Tarot-Leser sehen in jeder kleinen Farbe oder Symbolik eine übermäßig komplexe Bedeutung, die nicht immer relevant ist.

🔹 Falsche Annahmen über Tarot: Manche glauben, dass Tarot nur „positive“ oder „negative“ Karten hat. In Wahrheit sind alle Karten neutral – es kommt auf die Lesung an.

🔹 Zu viel Angst vor „schlechten“ Karten: Der Tod (XIII) oder der Turm (XVI) wirken bedrohlich, aber oft sind sie Wegweiser für notwendige Veränderungen.

Dennoch bedeutet eine ungenaue oder subjektive Interpretation nicht zwangsläufig, dass die Lesung „falsch“ ist – es zeigt nur, dass Tarot immer eine persönliche Erfahrung bleibt.

Wie du eine präzisere Tarot-Deutung entwickelst

Kombiniere Wissen mit Intuition: Lerne die grundlegenden Bedeutungen der Karten, aber vertraue auch auf deine innere Stimme.

Achte auf den Kontext: Eine einzelne Karte hat ohne Legesystem wenig Aussagekraft.

Beziehe astrologische und numerologische Aspekte ein: Sie helfen, eine tiefere Deutungsebene zu erreichen.

Nutze ein Tarot-Tagebuch: Dokumentiere deine Legungen und vergleiche sie später mit realen Ereignissen.

Tarot ist individuell – aber nicht willkürlich

Es gibt keine absolute Wahrheit im Tarot, aber auch keine völlig falschen Interpretationen – nur mehr oder weniger präzise, fundierte oder kontextbezogene Deutungen. Wer das Tarot tiefgehend verstehen will, sollte sich nicht nur auf klassische Bedeutungen verlassen, sondern auch seine Intuition schulen und aus Erfahrung lernen. So entwickelt sich mit der Zeit eine ganz eigene, aber dennoch fundierte Lesemethode.

👉 Möchtest du eine individuelle Tarot-Beratung? Buche jetzt dein persönliches Reading und erhalte tiefgehende Einblicke in deine Lebensfragen!

✴︎ 🜁 𓂀 🜂 ✴︎

Erhalte dein Willkommensgeschenk! 🎁🔮

Melde dich jetzt für den Alarik Tarot-Newsletter an und sichere dir exklusive Tarot-Einblicke, inspirierende Legemethoden und dein persönliches Willkommensgeschenk!

✨ Regelmäßige Tarot-Tipps & Rituale
✨ Exklusive Angebote für persönliche Readings
✨ Mystische Inspiration für deinen spirituellen Weg

👉 Jetzt anmelden und dein Geschenk erhalten!

error: Inhalte geschützt – durch Geist und Recht. Bitte nicht kopieren. ✴ Content protected – by spirit and law. Please do not copy.
Nach oben scrollen